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Über uns
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DAMAUN. MORGEN.

Was wünschen Sie sich für das Morgen in der Surselva?

Wenn Sie an untenstehenden Themen interessiert sind, möchten wir Sie gerne kennenlernen. Wofür wir uns als Verein engagieren, lesen Sie untenstehend.

MITGLIED WERDEN

Mit einer Mitgliedschaft für 50.- pro Jahr unterstützen Sie unsere Arbeit, unsere Projekte und Anliegen. Wir senden Ihnen regelmässig Infos über Veranstaltungen und weitere spannende Geschichten in unserer Region zu.

Möchten Sie Mitglied des Vereins AGRICULTURA werden? Dann senden Sie Ihren Namen, Adresse, Email und Telefonnummer an  info@agricultura.ch oder melden Sie sich unter 081 936 48 00. Engraziel fetg! 

vielfältige Landschaft

Im alpinen Lebensraum finden sich hohe Qualitäten für Menschen, Tiere und Pflanzen. Wir möchten mit Bildung und Sensibilisierung zu einem sorgfältigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen und zu einem bewussten Konsum beitragen – mit dem Ziel, dass die Kulturlandschaft im Berggebiet bewirtschaftet wird. Damit bleibt die vielfältige Natur- und Kulturlandschaft der Surselva erhalten. 

Kuhglocken auf der Alp

Die lokalen Traditionen und das Handwerk sind für die Einzigartigkeit und die Identität der Bergregionen sehr wertvoll. Gerade in der Alpwirtschaft sind noch manche solche Traditionen erhalten, die keineswegs museumsreif sind, sondern heute und morgen gelebt werden können. Die lokal angepasste Bewirtschaftung ist eine wichtige Antwort auf die negativen Folgen der weltweiten Globalisierung. Wir möchten mit Veranstaltungen, Kursen und Bildungsarbeit die lokalen Traditionen vermitteln und die Geschichten von hier weitererzählen. 

Kinder auf dem Pausenplatz

Die Abwanderung und die negative demographische Entwicklung führt dazu, dass die Bevölkerung der Bergregionen zunehmend überaltert. Schulen werden geschlossen, Familien ziehen weg. Und dies, obwohl die Lebensqualitäten in der Bergregion sehr hoch sind. Mit spannenden Veranstaltungen für Gross und Klein und Diskussionen um die gesellschaftliche Entwicklung sowie mit dem Einsatz zur Erhaltung der Lebensqualität setzen wir uns für eine lebendige Gesellschaft in der Bergregion ein – damit sich auch in Zukunft noch Kinder auf dem Pausenplatz tummeln. 

Geisskäse im Dorfladen

Viele Geissen sind aus den Tälern der Surselva verschwunden, obwohl die naturräumlichen Voraussetzungen für die Ziegenhaltung ideal sind. Wir sehen in der Produktion von Nischenprodukten - zum Beispiel Geisskäse – eine wichtige Chance für die Zukunft der Berglandwirtschaft. Der Dorfladen ist ein symbolisch wichtiger Ort, ein gesellschaftlicher Treffpunkt und ein Kontrapunkt zu den unpersönlichen Einkaufshallen von Grossverteilern. Für ältere, immobile Menschen ist er unverzichtbar. Wir möchten die lokale Produktion und den lokalen Verkauf regionaler Produkte fördern. 

Salsiz vom Nachbarshof

Kurze Produktionswege, transparente und ressourcenschonende Produktion und tiergerechte Haltung sind uns wichtige Anliegen. Die Qualität der Fleischprodukte im Berggebiet ist äusserst hoch, zumal die Tiere mit Bergheu gefüttert werden und im Sommer auf der Alp weiden. Die lokale Verarbeitung steigert die Wertschöpfung – wenn der Verkauf oder der Konsum ebenfalls vor Ort stattfindet, leisten wir einen zentralen Beitrag zu einem nachhaltigen und schonendem Konsum.

gemähte Bergwiesen

Unsere vielfältige Kulturlandschaft ist das Resultat einer bäuerlichen Bewirtschaftung über Generationen. Die Flächen in Berggebiet, die eine arbeitsintensive Bewirtschaftung fordern, laufen Gefahr, als alpine Brachen zu enden und zu verbuschen. Nur durch die sommerliche Arbeit der Bergbauern bleiben die Bergwiesen offene Grünflächen. Durch die Förderung lokaler Produkte und die Vermittlung des Wertes der Berglandwirtschaft möchten wir dazu beitragen, dass die Berglandwirtschaft auch in Zukunft eine Lebensgrundlage für Familien und junge Menschen darstellt.

fröhliche Arbeiter

Ein fröhlicher Arbeiter ist einer, der seine Arbeit gerne macht – der eine Aufgabe hat, die ihn erfüllt und fordert. Spannende und attraktive Arbeitsstellen im Berggebiet sind rar. Durch die lokale Produktion und Verarbeitung werden Arbeitsstellen geschaffen oder hier vor Ort behalten. Durch die technischen Entwicklungen ergeben sich neue Möglichkeiten, Arbeiten aus einer peripheren Bergregion zu erledigen, was wiederum Menschen in die Bergregionen locken kann. Die Diskussion um dieser Themen sowie die Stärkung von lokalen Wertschöpfungsketten ist uns ein grosses Anliegen.

gepflegte Wanderwege

Gepflegte Wanderwege sind eine wichtige Grundlage eines nachhaltigen Tourismus. Wir möchten den kultur- und naturnahen Tourismus in der Region fördern. Denn der Tourismus ist eine wichtige Einkommensquelle. Aber nicht nur: Gepflegte Wanderwege sind ein Beispiel für Infrastrukturen, die für Einheimische und Gäste von zentraler Bedeutung sind. Es ist uns ein Anliegen, dass sich der nachhaltige Tourismus weiterentwickelt, was nicht zu einem Verlust, sondern gleichzeitig zu einer Steigerung der lokalen Lebensqualitäten führen soll. 

Feierabend in der Dorfbeiz

Am Feierabend in der Dorfbeiz ein lokales Bier geniessen, muntere Gespräche mit Nachbarn und Arbeitskollegen, inspirative Diskussionen über unsere Zukunft –  das sind Aspekte einer grossen Lebensqualität. Das gemeinsame Sein und Tun ist für jede Gesellschaft zentral – und umso mehr hier in der Bergregion, wo die Menschen nahe beieinander leben und aufeinander angewiesen sind. Doch dazu muss es die Dorfbeiz weiterhin geben – und die Menschen, die ein- und ausgehen und ihr Leben einhauchen. In der Dorfbeiz treffen Menschen von hier auf Menschen von dort – es sollen Orte geschaffen werden, wo der Austausch zwischen der lokalen Bevölkerung, Feriengästen und BesucherInnen aus den städtischen Gebieten möglich sind. Wir möchten den Austausch zwischen der städtischen Bevölkerung und der Bergbevölkerung und den Dialog zwischen den Akteuren der Region fördern – sei es nun in der Dorfbeiz, nach einem kulturellen Anlass oder bei einem Podiumsgespräch. Aus dem Dialog entstehen neue Ideen und Impulse –  beispielsweise für die Entwicklung unserer Region oder über die schonendere Nutzung unserer natürlichen Ressourcen auf dem Planeten. 

Über uns

Der Verein Center sursilvan d’agricultura fördert den Dialog zwischen der Berglandwirtschaft, einem naturnahen Tourismus und dem lokalen Gewerbe. Verschiedene innovative Projekte sind dank des Vereins in den letzten Jahren entstanden, welche finanziell auch vom Kanton Graubünden, dem Bundesamt für Landwirtschaft und der Schweizer Berghilfe unterstützt wurden. Wir danken unserem Partner Nationalparkprojekt Parc Adula sowie unseren Sponsoren Repower und Raiffeisen für die finanzielle Unterstützung unser Projekte und Initiativen!

Mittels Veranstaltungen und verschiedenen Angeboten eröffnet der Verein Center sursilvan d’agricultura der Schweizer Bevölkerung und Gästen aus aller Welt die Stalltüre zur Berglandwirtschaft und zu den Naturwundern der Gebirgswelt. Schulklassen und Gruppen können die Alpwirtschaft hautnah miterleben, die Herausforderungen der Berglandwirtschaft kennenlernen oder den Gebirgswald erkunden.

Gegründet wurde der Verein aus engagierten Menschen, die eng mit der Landwirtschaft verbunden sind. Heute besteht der Vorstand aus Vertretern der verschiedenen Projekte sowie des Kloster Disentis – viele von ihnen sind Biobauern aus der oberen Surselva. Die Geschäftsstelle  im Klosterhof Disentis arbeitet an der Projektentwicklung sowie an der Umsetzung der laufenden Projekte.

Zur Zeit arbeitet Tabea Baumgartner (siehe Bild) für den Verein. Doris Tuor ist für die Buchhaltung zuständig. Nicole Scheuber ist Hauswartin in der Salaplauna, Rita Venzin in der Academia Vivian. 
Der Vorstand des Vereins bilden Giusep Flepp (Präsident ab 2017), Rico Tuor (Vizepräsident), Anna-Maria Candinas, Verena Meier, Baseli Berther, Carli Tuor und Pater Theo Theiler.